Heute war eigentlich ein Pausentag angedacht – das hat auch bis 15 Uhr sehr gut funktioniert.
Aber erstmal von vorne:
Gestern Abend, als ich auf „Veröffentlichen“ gedrückt habe, sind Michel (mein Bruder) und Raphael um die Ecke gefahren. Wir haben uns erstmal fest umarmt und sind dann an den Rhein gegangen, um der Sonne beim Untergehen zuzuschauen. Dabei haben wir viel geredet und die Zeit genossen. Es war so eine tolle, ruhige und friedliche Atmosphäre.



Als wir wieder am Wohnmobil waren, ist uns aufgefallen, dass unten Wasser rausläuft – und wir den Verschluss nicht finden konnten. Wir haben gehofft, dass nur das Wasser läuft, das gerade gepumpt wird, und sind erstmal Pizza essen gegangen und haben die gemeinsame Zeit genossen. Ich habe mich sehr gefreut, dass die beiden vorbeigekommen sind – das war wirklich toll.
Ich bin dann wieder zum Wohnmobil gefahren und musste leider feststellen, dass ich kein Wasser mehr hatte. Das war aber nur halb so schlimm, und ich habe halt aufs Zähneputzen verzichtet. Mir ist dann eingefallen, dass der Frostschutzablass noch offen war – ich habe ihn zugemacht, aber leider etwas zu spät.
Heute Morgen bin ich direkt zum Rewe gefahren und habe Wasser geholt. Den Kaffee habe ich mir dann auf dem Wohnmobilstellplatz direkt am Rhein gemacht, wo ich sogar noch mehr Wasser bekommen habe.


Hier habe ich meine Sachen mal wieder durchgeschaut und auf Papa gewartet, der vorbeikommen wollte. Er kam dann so gegen halb 11. Mit meinen Sachen war ich noch nicht ganz fertig, also haben wir das zusammen gemacht – na ja, ich habe gewerkelt, und er hat mir dabei zugeschaut und die Sonne genossen.




Danach sind wir Mittag essen gegangen. Wir sind bei einem kleinen, leckeren Italiener gelandet und haben den Mittagstisch bekommen. Um 13 Uhr kam noch Pascal – ein guter Freund von mir, der gerade hier in Breisach sein Referendariat abgeschlossen hat und jetzt Lehrer ist.
Wir haben Papa verabschiedet, uns an den Rhein gesetzt und noch eine Stunde geredet, bis Pascal losmusste.

Ich habe mich dann auf den Weg aus Breisach rausgemacht, um mir einen Schlafplatz für die Nacht zu suchen. Nach 20 km habe ich dann mal ernsthafte Bemühungen unternommen und auch einen Platz auf der Karte gefunden. Zu dem bin ich dann gefahren – das waren nochmal 15 km.

Jetzt habe ich einen überdachten Platz vor einer kleinen Hütte im Wald und bin sehr gespannt auf die Nacht.


Zum Abendessen gab es selbstgemachte Pizza, die Papa mir mitgebracht hatte, und danach noch Nudeln mit Tofu. Jetzt ist es hier schon dunkel, und ich werde mich gleich in den bereitliegenden Schlafsack kuscheln.

Schreibe einen Kommentar