Heute sind wir dem Regen richtig gut entwischt. Los ging der Tag in unserem alten Jagdpark – zumindest fühlte es sich so an. Von dort sind wir zügig aufgebrochen und wollten nach ein paar Kilometern frühstücken. Nach 10 Kilometern haben wir dann angefangen, nach einem passenden Platz zu suchen. Den fanden wir schließlich an einer Bushaltestelle. Kaum hatten wir es uns auf der Wiese davor bequem gemacht, fing es an zu regnen – und zwar nicht zu knapp. Also sind wir ins Trockene umgezogen, haben dort gefrühstückt und den Schauer abgewartet. Nach einer guten halben Stunde konnten wir im Trockenen weiterfahren.

Weitere 15 Kilometer später kamen wir in einen Ort mit Laden und Café. Wir kauften ein, tranken noch einen Kaffee – und pünktlich im Warmen kam der zweite Regenschauer. Danach war es das aber für den Tag.

Es ging mit Wind, der mal von hinten, mal von rechts oder links kam, aber fast nie von vorne, die Küste entlang. Vorbei an Kirchen, Autos und allem, was sonst noch am Weg lag. Das Wetter war perfekt zum Radeln – nicht zu warm, sehr angenehm. Nur ein bisschen gefährlich für Sonnenbrand, weil die Wolken einen in falscher Sicherheit wiegen. Aber ich denke, das sollte mittlerweile halbwegs passen, und ein Tag ohne Sonnencreme wird schon klargehen… wir werden es morgen sehen.

Abends kamen wir in Pernau an und fanden einen kleinen Campingplatz mitten in der Stadt, wo wir direkt Britta und Martin wiedertrafen. Mit ihnen haben wir noch ein bisschen gequatscht, bis wir uns alle müde von den Tagen auf dem Rad ins Bett zurückgezogen haben.

Mama und ich bleiben hier morgen noch und legen einen Pausentag ein. Der passt mal wieder perfekt – wir haben uns die letzten Tage mit dem „fertig sein“ quasi abgewechselt. Entweder war ich müde und platt, oder sie. Zwei Nächte mit Dusche und allen Annehmlichkeiten werden uns jetzt richtig guttun.


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert