Aufgestanden sind wir heute bei malerischem Wetter – die Loreley war leicht nebelverhangen und sah wirklich toll aus. Leider war es auch entsprechend kalt, und ich habe sogar etwas Eis auf den Taschen entdeckt. Aber unsere Schlafsäcke waren die meiste Zeit warm genug, und Mamas Wärmflasche hat auch eine Weile durchgehalten.

Wir haben uns richtig viel Zeit gelassen, sind ganz entspannt aufgestanden, haben Porridge gekocht und unsere Sachen verstaut. Dabei haben wir direkt das Zelt und die Schlafsäcke getrocknet – die werden immer leicht nass, wenn wir gegen die Zeltwand kommen, was sich leider kaum vermeiden lässt.

Gegen 11 Uhr sind wir dann losgekommen – aber auch nicht weit. In St. Goar haben wir die Fähre aufs andere Rheinufer genommen. Das hat sich auch wirklich gelohnt, denn es war dort etwas ruhiger und ebenfalls sehr schön. Während wir auf die Fähre gewartet haben, sind plötzlich zwei Düsenjäger im Tiefflug durchs Tal gedonnert – das war extrem laut, und alle haben sich erschrocken.


Davon haben wir uns aber nicht aufhalten lassen und sind weitergefahren – bis zum nächsten Rewe, wo wir erstmal ein bisschen eingekauft und natürlich direkt wieder eine Pause gemacht haben.



Als wir dann um 14 Uhr ganze 10 km auf dem Tacho hatten, haben wir ein bisschen angezogen und sind bis Koblenz durchgeradelt. Dort haben wir die schöne Uferpromenade genossen – nur um danach im Industriegebiet uns genau diese Promenade wieder herbeizuwünschen.

Jetzt sind wir hinter Neuwied auf einem Campingplatz – ganz schön geschafft von diesem langen, aber richtig schönen Tag auf dem Rad.

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