
Mein Zeltplatz war echt gut. Auch wenn er leicht schief war und ich ein bisschen herumgerutscht bin, habe ich sehr gut geschlafen.

Gegen halb 11 bin ich dann losgefahren. Mein Weg führte mich nochmal bis kurz an die Grenze zwischen Polen und Kaliningrad. Da bin ich kurz abgebogen und habe mir das angeschaut. Nachdem ich ein paar Fotos gemacht hatte, kam eine Grenzsoldatin heraus und hat mich angesprochen. Sie wollte meinen Ausweis kontrollieren. Den habe ich ihr natürlich gegeben. Nach 5–10 Minuten kam sie wieder und meinte, dass ich doch sehr anders aussehe als auf meinem Ausweis. Ja, das mag stimmen – dort habe ich kurze Haare, keinen Bart und keine Brille. Es war dann aber kein Problem, und ich durfte ohne Schwierigkeiten weiterfahren.

Danach ging es nach Frauenburg, wo ich noch einmal einen Blick auf die Ostsee geworfen habe. Für die Kathedrale wollte ich keinen Eintritt zahlen und habe mir stattdessen lieber am Ufer Fish’n’Chips geholt. Die waren richtig lecker.




Frisch gestärkt bin ich weitergefahren und habe später an einem anderen Ufer nochmal kurz angehalten, um in der Ostsee zu baden. Das war eine willkommene Abwechslung bei den 28 Grad, die es heute wieder hatte.

Für die Nacht bin ich irgendwann in den Wald abgebogen und habe mir dort einen Platz gesucht. Da habe ich dann festgestellt, dass mein Datenvolumen aufgebraucht ist und ich keinen Blogpost hochladen kann – deshalb musste er leider bis heute (nächster Tag) warten. Inzwischen habe ich mir eine polnische SIM-Karte mit Datenvolumen geholt. Die hat für 30 GB knapp 1,20 € gekostet – jetzt habe ich wieder genügend bis zum September.

Morgen/heute geht’s auf nach Marienburg.
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