Nach einer super Nacht, startet auch der heutige Tag bei kuscheligen 4-5 Grad, aber mit der entsprechend Zwiebelschicht und der Regenjacke als Windschutz war das den ganzen Tag überhaupt kein Problem. Und ich habe erstmal noch meinen Sattel und die Cleats verändert, da ich gestern leichte Knieschmerzen hatte, das hat heute auch direkt Wirkung gezeigt und die Schmerzen konnte ich in Radolfzell lassen.

Den Weg zum See habe ich zum Glück besser gefunden, als diese Statue das Wasser des Sees, der echt wirklich wenig Wasser führt.

Heute werde ich fast den ganzen Tag am See bleiben, bzw. wird dieser dann irgendwann zum Rhein, erst gegen Ende muss ich den Rhein verlassen um zu meinem Dachgeber zu gelangen.

Zu beginn noch mit Gegenwind, aber sobald ich dann mit dem Rhein war nur noch Rückenwind, das war wundervoll und ging dann quasi von alleine.

Am Fuße von Weinbergen geht es am Seeufer entlang bis Stein am Rhein, wo der See zum Fluß wird

In Stein am Rhein habe ich einen kleinen Abstecher gemacht und die alten Fachwerkhäuser bewundert, die hier überall in der Region stehen. Auch habe ich hier direkt eine

öffentliche kostenlose Toilette gefunden, das war davon in Deutschland gar nicht so einfach möglich, da die alle noch geschlossen waren. Es war in Stein a. R. auch deutlich leichter ne Toilette zu finden als den Weg, oder ich habe das mit den Wegweisern noch nicht drauf, ich bin drei mal gefühlt im Kreisgefahren bis ich kapiert habe ich welche Richtung da was zeigt, aber es hat doch gut geklappt und den Weg habe ich dann auch nicht mehr verloren.

Das ist schon beeindruckend, wie die Wassermassen dort hinabstürzen.

Ich hatte jedoch nicht bedacht, dass ich wieder den Weg hinaufstrampeln musste, zwischendurch bin ich auch mal kurz abgestiegen und habe nen paar Meter geschoben, die Fitness soll doch erst in Norwegen da sein xD

Ich habe auch erst mal angehalten und die Eier, die ich vorhin bei einem kleinen Stand eines Bauern bekommen habe anzubraten

Das hat auch fast gut funktioniert, mit dem Kocher muss ich noch etwas wärmer werden

Den letzten Weg bis Ofteringen habe ich mit Rückenwind im nu geschafft, den ganzen weg? Nein, ein kleiner unbeugsamer Hügel leistete Widerstand. Da hat mir mein Navi einen kleinen Streich gespielt und mich den steilsten Berg hoch geschickt den es gefunden hat. Auf halben Weg konnte ich zum Glück nochmal meine Wasserfalsche an einem kleinen Brunnen auffüllen,

Aber die Aussicht in das Tal und die Abfahrt waren es wert. Unten angekommen war ich dann auch schon direkt bei Jürgen meinem Dachgeber für heute, der mir ein super Brotzeit aufgetischt hat und mit dem ich mich ganz wunderbar den ganzen Abend über alles mögliche unterhalten habe. Auf genau solche Begegnungen habe ich mit dem Dachgeber gehofft, es werden sicher noch viele weitere folgen.

Einen Baum wollte ich euch nicht vorenthalten, auf dem Weg nach Schaffhausen habe ich diesen beindruckenden Baum gesehen

Morgen geht es Weiter bis Rheinfelden, mal schauen was der Tag dann so bringt.


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