Die Nacht am Rhein war super. Um 8 Uhr bin ich aufgewacht und habe mich ausgeschlafen auf den Tag gefreut. Zum Frühstück gab’s noch die Reste vom Reis von gestern – dazu einen Kaffee und ein Buch. Endlich komme ich mal zum Astronaut.

Ein letztes Mal den Rhein verabschieden, und dann ging’s auch schon los. Heute standen 105 km bis Nordhorn an – mal schauen, wie die so werden. Bei der Planung der Tour habe ich mich wohl immer wieder auf Waldwege geschickt. Das war zwar sehr schön, aber auch anstrengend.
Mittagspause habe ich an einem kleinen Café in einer niederländischen Stadt gemacht. Dabei hatte ich wieder mal ein tolles Gespräch mit einem Mann am Nebentisch. Diese kleinen Begegnungen sind einfach super schön.

Frisch gestärkt ging es dann weiter Richtung Nordhorn, dabei bin ich durch viele tolle Orte gefahren.


In Nordhorn komme ich bei Verwandten unter. Antje und Peter haben beschlossen, dass sie mir entgegenkommen wollen – das haben sie auch gemacht und mich ca. 15 km vor Nordhorn getroffen.

In Denekamp haben sie mich auf eine Pizza eingeladen, wobei wir die versammelte Dorfjugend auf Treckern beobachtet haben. Wir haben gerade herausgefunden, dass es eine Ostertradition in Denekamp ist – sie holen Holz für das Osterfeuer.
Wohl gestärkt sind wir die letzten Kilometer bis Nordhorn geradelt. Mit Begleitung war direkt wieder mehr Energie da, und es hat sehr viel Spaß gemacht, gemeinsam die letzten Kilometer zu fahren. Wir haben dann noch mit Ingrid zusammengesessen und geredet. Jetzt bin ich aber auch ziemlich fertig von dem Tag und schlafe sicher gleich wieder wie ein Stein.
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