Salü, ich habe mal wieder nen Post für euch:
Zuerst habe ich noch einen Nachtrag von gestern Abend. Als ich es mir gemütlich gemacht hatte, ist noch Bo vorbeigekommen und hat nachgeschaut, ob alles seine Ordnung hat 🙂

Heute Morgen bin ich erstmal nicht so recht in die Gänge gekommen, habe eine Stunde gelesen und mich dann um meine Sachen gekümmert. Das Zelt wollte mal wieder nicht so recht trocknen, also habe ich mir Zeit gelassen. Gegen 11 habe ich es dann selbst abgetrocknet und bin losgeradelt.

Es ging viel an Feldern und an der Landstraße entlang bis nach Bremen.

Und ich bin endlich an einem IKEA vorbeigekommen. Schon etwas komisch, auf einer Radtour in einen Einrichtungsladen zu gehen – wobei, meine Tour geht ja auch mehr oder weniger nur in eine Richtung. Ich konnte hier meine kaputte Box ersetzen und habe jetzt zwei passende Boxen: eine für die Elektronik, und eine … na ja, da muss ich noch herausfinden, was da reinkommt.

In Bremen angekommen war ich sehr positiv von der Altstadt überrascht – die ist wirklich schön.

Bei der Suche nach einem Platz zum Essen habe ich gegen Google Maps verloren und mich mehrfach verfahren. Aber nach zwei Runden habe ich dann doch was gefunden und konnte eine Pause machen. Glücklich und satt bin ich dann weiter Richtung Hamburg. Nach ein paar Kilometern habe ich dann auch wieder den Fahrradweg gefunden – allerdings hieß es dort: noch 142 km bis Hamburg, und ich hatte schon 40 km auf dem Tacho. Ich habe ein bisschen überlegt und mich dann doch für den Radweg entschieden und beschlossen, mal zu schauen, wie es noch so läuft.

Gut, wie sich herausgestellt hat. Nach ein paar Kilometern hat mich Sven eingeholt, der gerade von der Arbeit kam, und gefragt, wohin die Reise geht. Wir sind dann ins Gespräch gekommen und haben uns noch eine ganze Weile unterhalten. Er musste dann irgendwann umkehren, da wir schon an seinem Ort vorbeigefahren waren. Aber durch seine Begleitung waren die 20 km oder so, die wir zusammen gefahren sind, sehr leicht und unterhaltsam.

Irgendwann ist mir das Wasser ausgegangen, aber das war erstmal nicht weiter schlimm. Schwerer war die Suche nach einem Supermarkt, da hier auf dem Land so gut wie nichts ist. Die nächste Stadt war Zeven – bis hier bin ich dann noch geradelt, habe eingekauft und mich nach einem Schlafplatz umgesehen. Auf direktem Weg lag ein Campingplatz, den habe ich jetzt auch genommen. Und so eine Dusche ist einfach was Tolles.

Jetzt aber wie jeden Abend: noch ein bisschen lesen und dann ab ins Bett.


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