Nach dem der Wind mich heute Nacht immer wieder aufgeweckt hat, bin ich doch sehr ausgeschlafen aufgewacht und habe mich dann gegen 8 aus dem Schlafsack gequält und erst mal einen Kaffee, Porridge gemacht und meine Sachen zusammengepackt.


Da ich mir für die Nacht einen Platz mitten im Wald, bzw. auf einer Wiese mitten im Wald ausgesucht hatte, war es mir wichtig, diesen ohne Spuren zu hinterlassen – das ist mir, glaube ich, auch relativ gut gelungen.
Aus dem Wald bin ich dann wieder zum Radweg gefahren und habe mich auf die erstbeste Bank gesetzt und auf meine Mutter gewartet, die mich die nächsten Tage begleiten wird.

Hier habe ich gesessen und gelesen, bis sie ankam. Leider hat sie auch Gegenwind mitgebracht, weshalb der heutige Tag anstrengend wurde. Auch haben sich meine Knie nicht so gut angefühlt, also haben wir uns ganz langsam durch den Gegenwind gekämpft.




Beim Mittagessen hat Mama alten Schulfreunden in Karlsruhe geschrieben, ob wir bei ihnen schlafen könnten – das hat auch direkt geklappt.

und wir haben beschlossen, zum nächsten Bahnhof zu fahren und dann mit dem Zug die 40 km zu überbrücken. Das war eine sehr gute Entscheidung, denn so hatten wir noch Zeit, in Karlsruhe im Schlosspark in der Sonne zu liegen und zu entspannen, ohne dass ich mich bei dem Wetter kaputtradel.




Jetzt sitze ich gerade bei Bernd und Katja am Küchentisch und freue mich, den Frost heute Nacht durch eine dicke Wand aus der warmen Wohnung heraus beobachten zu dürfen.

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